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Warum Du Deine Kleider nicht trägst und ein Tipp, wie Du es ab sofort besser machst

Letzte Woche tauschte eine höchst sympathische Runde modeinteressierter Damen bei mir zu Hause Kleidung. Der Rahmen: mein neuer Farben-Workshop. Ich begann den Abend mit Farbtipps und Farbtests. Dann zeigte ich sehr wirkungsvolle Strategien aus meiner Designarbeit, wie man neue Farben findet und neue und garantiert zusammenpassende Farbkombinationen.

 

Und dann tauschten wir Kleidung. Und genau dort ist wieder sichtbar geworden, warum wir viele Kleider nicht tragen sondern im Kleiderschrank hängen lassen. Ich schreibe hier und heute über eines der wichtigsten Kriterien, das Du beim Kleiderkauf berücksichtigen musst. Und am Schluß schenke ich Dir 3 Tipps, wie Du die Trefferquote erhöhst. Indem Du zu der Kleidung greifst, die Du wirklich brauchst.

 

 

Ich fackle nicht lange herum und beginne mit einer Bitte: nimm die folgende Aussage als Faktum, auch wenn Du es noch nicht glaubst. :-)

 

Fakt 1: KLEIDUNG BESITZT PERSÖNLICHKEIT und CHARAKTER. 

 

Du denkst, Du kaufst eine Bluse, eine Hose, eine Jacke, doch Du kaufst so viel mehr.

Das eine ist der Schnitt, die Farbe, das Material,  das andere ist seine Aussage.  Es gibt Teile, die trägt man, bis sie auseinanderfallen und andere, die  nach dem Kauf im Kleiderschrank verschwinden.

 

 

 

Warum das so ist?

Es liegt an Deiner individuellen Persönlichkeit.

Es liegt an der Persönlichkeit des Kleidungsstückes. 

Und es liegt an Deiner Art, Deine Umgebung mit einzubeziehen, oder nicht.

 

 

 

 

Fakt 2: Persönlichkeit, Wesen = Stil

Frau S: Sie ist sportlich und mag es gerne unkompliziert. Manchmal möchte sie weiblicher aussehen. Sie kauft sich ein Kleid mit Rüschen, eine Jacke mit verspieltem Ausschnitt. Und zieht beide nicht an. Unsicher nestelt sie am Ausschnitt herum und überlegt, ob man ihn ändern könnte.

 

Zwischen Rüschen und Glitzer und einem weiblicheren Stil liegen Welten. Eine "gerade" Person, die es einfach und unkompliziert mag, wird sich in aufwändig drapierten, üppigen Kleidern immer unwohl fühlen. Sie braucht andere Formen und einen anderen Stil. Ein anderes Verständnis für den "weiblichen Stil".

 

Frau J: Sie liebt eher fetzige Kleidung, weite lange Röcke, enge Oberteile, sie mag lange Haare und lange Ketten. Ihre Hosen sind unten am Saum etwas abgetragen, ihre Röcke mittlerweile zu jugendlich. Sie hat etwas von einem Hippie, arbeitet aber als Business-Coach. Sie weiß, dass ihr Look so ganz anders ist als der herkömmliche Business-Stil. Aber Kostüm und Blazer und eine ordentliche Frisur wären für sie das Schlimmste, was es gibt. Obwohl ihr Beruf es erfordern würde.

 

 Frau A: Sie liebt zarte Farben, kleine Details, sorgfältig produzierte Kleidung. Sie würde nie grobe Materialien, bunte Sportschuhe oder ausgefranste Jeans anziehen. Das widerspricht ihrem Verständnis von schöner Kleidung. Andererseits würde sie gerne sichtbarer werden, nicht immer o adrett aussehen und ab und an mehr "auf den Putz hauen."

 

Was verbindet diese Frauen? Sie alle leben ihren Stil, wollen oder sollten neue Styles versuchen, sie versuchen sich kurz an anderen Styles,. Doch es funktioniert nicht. So rudern sie wieder zurück zum gewohnten Kleiderstil und arrangieren sich damit.

 

 

Es gibt nicht nur den einen weiblichen Stil, nicht nur eine Möglichkeit, seriös auszusehen,

nicht nur eine Möglichkeit, etwas flotter und sichtbarer zu werden. Es gibt nicht die eine Formel, die für alle Menschen passt. Sondern eine Bandbreite.

Das ist mein Arbeitsgebiet, meine Forschungsstation, auf der ich genau die Looks entdecke,

die die Frau, ihr Wesen, ihren Stil und ihren Wunsch unter einen Hut bringt.

 

 

Kennst Du das Gefühl, dass manche Teile beinahe fremd sie oder im Lauf der Jahre fremd werden? Und das, obwohl sie noch passen würden? Dann hat es oft mit deinem Stil und Geschmack zu tun, der sich ändert.

 

3 Schritte zu mehr Klarheit- Wie Du erkennst, was Du brauchst

Moodboard für mehr Klarheit/ Bildcredit: Pattern Curator via Pinterest
Moodboard für mehr Klarheit/ Bildcredit: Pattern Curator via Pinterest

1. Achtsam beobachten und aufschreiben

Überlege, was Dir an Kleidung gefällt und wohin Du persönlich oder beruflich willst, schreibe es auf. Verwende alles an Wörtern und Bildern, das Dir hilft. Zum Beispiel: Sensitiv, naturverbunden, kraftvoll, intelligent, sportlich, elegant, etc

 

2. Bilder sammeln

Bildersuche auf Pinterest, in Magazinen, sammle die Bilder, die irgendetwas mit Deinen Wünschen zu tun haben. Es können auch Landschaften, Stimmungen, Menschen sein, alles, was Dich irgendwie anspricht.

 

3. Ausprobieren

Klebe sie in ein Notizbuch, auf ein großes Blatt Papier, gestalte dein persönliches Stilblatt/ Dein Moodboard jetzt für die jetzige Phase, mit allem an Farben, Stoffproben und Wörtern(!), die Dir jetzt gerade wichtig sind für deinen Auftritt.

Behalte dieses Moodboard im Kopf, wenn Du Kleidung zusammenstellst. Stört ein Detail? Dann gib es weg. Fehlt etwas? Dann füge es hinzu. So lässt sich der eigene Stil weiter entwickeln und beim nächsten Einkauf viel mehr verstehen, was man wirklich braucht und was nicht.

 

Ich halte dazu auch einen Workshop . Schreib mir, wenn Du es lernen willst, Dich weiter zu entwickeln und neue Styles zu entwickeln. Dir gefällt mein Text? Dann teile ihn bitte. Caring is sharing und hilft mir dabei, meinen Lieblingsjob zu machen.

 

Du magst lieber, dass ich die Stil-Entwicklung für Dich ind die Hand nehme und Dir helfe, endlich die richtige KLeidung für Deine Wünsche zu identifizieren? Dann treffen wir uns zu einer Stilberatung :-)

 

Alles Liebe sendet Euch Frau Jona&Son

 

 


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