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Vorher im Hintergrund. Nachher im Wow, ganz ohne Spektakel.

Die meisten Frauen wollen gesehen werden. UND die meisten Frauen streben den Zustand des "Nicht- Auffallens" an. Ein Wiederspruch. Eine Tatsache. Auf der einen Seite sehnt man sich danach, gesehen und gehört zu werden und auf der anderen Seite wollen viele nicht auffallen. Bei Kleidung heißt das oft Basismode, dezente Brille, einfacher Haarschnitt, einfach und gefällig bitte. So fällt man bei jedem Bühnenauftritt, bei jedem Gruppenfoto, bei jeder Diskussion, bei jedem Bewerbungsgespräch durch, sorry.

Auffallen und gesehen zu werden haben miteinander zu tun. Die lästige Schwester in diesem Fall ist die Angst, dabei Fehler zu machen, sich aus dem Fenster zu lehnen, sich lächerlich zu machen.

Hier nun meine 6 Strategien,  wie Du entspannt aus dem Hintergrund treten kannst und die Aufmerksamkeit erhältst, die Du verdienst. Diese von mir ausgewählten Strategien haben mit Kleidung zu tun, mit Farben, mit optischen Mitteln, mit einem selbst. Ich habe sie ausprobiert und für gut befunden und ich gebe sie an meine wunderbaren Kundinnen weiter. Be inspired!

 

 

1. VOM GRAU ZUM WOW

Wenn Du zu den Menschen gehörst, die am liebsten Grau, Beige oder Schwarz tragen, dann habe ich eine schlechte Nachricht. Diese Farben sind nicht geeignet, Vordergrund-Spielerinnen zu sein.

Dunkle Farben treten optisch in den Hintergrund und bauen Distanz auf. Menschen, die sich von Kopf bis Fuß in diese Farben kleiden, nehmen sich so ungewollt aus dem Spiel. Beigetöne bzw blasse Farben fehlt es an Intensität. Sie verblassen und die Person gleich mit. Tipp: Hinterfrage, warum Du diese Farben trägst: weil man darin "gut angezogen ist"? Weil man damit schlanker aussieht? Es gibt viele Gründe, warum Menschen zu diesen Farben greifen. Per se gibt es nichts gegen dunkle Farben wie auch Beige zu sagen, wenn man sie richtig verwendet.

 

 

2. FARBEN MACHEN FRISCH

Farben sind nicht gleich Farben, wir haben allesamt bestimmte Farben an uns und so wie man einen Radiosender scharf stellt und erst beim genauen Justieren den perfekten Ton trifft, sehen auch wir mit den für unsere "Farbigkeit" passenden Tönen am Besten aus. Wir wirken aber nicht nur jünger, frischer, sondern auch wacher und unsere Hautfarbe gesünder. Wir sind präsent! Und die Menschen sehen uns in die Augen! Das ist ein zentraler Punkt, den man berücksichtigen muss, wenn man sichtbar sein will. Je lebendiger  und klarer man aussieht, desto mehr Aufmerksamkeit zieht man auf sich. Wie findet man die richtigen Farben? 1. bei einer Farbtyp-Analyse oder 2. durch Beobachtung. Bin ich ein warmer oder kühler Farbtyp? Kühl bedeutet grob gesagt blaustichiges Farbspektrum, warm bedeutet das gelbstichige. Je nachdem passen warme oder kühle Töne zu mir.

Links  oben  aus der warmen Farbpalette, rechts die kühle Farbpalette. Die Damen sind gemischt, warm und kühl. Seht ihr den Unterschied?

 

 

3.  FORMEN MACHEN SICHER

+ Image. Wer auf der Bühne steht, wer vor der Kamera agieren muss, wer in der Öffentlichkeit steht, braucht Kleidung, die ihn weder versteckt, noch entblößt. Sie soll der Person und ihrem Ziel folgen, Stütze sein und nötigenfalls eine Rüstung- ohne wie eine Rüstung auszusehen. Sie soll  Sicherheit geben, bei dem, was man tut. Man braucht Formen, die die Körperform unterstützen und nicht gegen sie arbeiten. Und das aus hochwertigem Material. Ganz egal, in welcher Stilrichtung. Das Material ist immer die Basis von allem und wenn diese hochwertig ist, zeigt das der Trägerin selbst und ihrer Umgebung, dass man sich selbst schätzt und sich etwas wert ist. Und in welcher Liga man spielt!!

 

+ Köperform. Eine Frau mit breitem Po und kräftigen Oberschenkeln wird sich in einer engen Hose und kurzen Jacke immer ausgestellt und unförmig vorkommen, in einem Mantel und einem Bleistiftrock hingegen wie eine Göttin aussehen. Eine schmale Person mit unsicherer Körperhaltung wird sich in enger Kleidung nie durchsetzen können, weil es ihr an "Raum-Einnehmen" fehlt. Fließende Stoffe und bestimmte Kleiderschnitte  sind wichtige Helfer, die über Rundungen gleiten oder Ecken und Kanten aufbauen, wo sie nötig sind. Auch die Kombination aus hellen mit dunklen Farben kann Glanzlichter setzen, wo wir die Aufmerksamkeit haben wollen und  wo wir mögliche Problemzonen wahrnehmen. ÜBRIGENS:  Für jede Form gibt es schöne Kleidung und die richtigen Formen machen schlanker, größer und jünger, ganz ohne Diät.

 

+Passform. Wenn die Hose kneift, der Rock hochrutscht, die Bluse unter den Achseln spannt und man dauernd beim Zurechtziehen ist oder sogar schon eine "Schonhaltung" einnimmt, hat man schon an Ausstrahlung eingebüßt. Weil die Aufmerksamkeit weggerutscht ist vom eigentlichen Ziel- ein Vortrag, ein Fototermin, Gruppenfotos mit Mitbewerbern, bei denen man sich keinen Fehler erlauben will, ein Bewebungsgespräch, ein Kundengespräch, eine Party, etc. Die richtige Passform umspielt den Körper, engt nicht ein, lässt Platz für Bewegungen und die eigene Persönlichkeit. Kleidung nie zu klein kaufen und nie gegen die Körperform kaufen!

 

 

 

4. FARBEN MACHEN SICHTBAR

Zurück zu den Farben. Grau ist nicht ideal, Schwarz auch nicht, wenn es um die Sichtbarkeit geht. Außer,  sie erhalten Kontrastfarben. Je höher der Kontrast im allgemeinen, zwischen Hell und Dunkel und Farben an sich, desto auffälliger ist das Outfit, die Person. Es gibt Mittel und Wege, beige Outfits mit Farben zu versehen. ZB mit einer kräftigen Farbe kombinieren, mit speziellem Schmuck, mit  einem roten Lippenstift, ec. Beige, Sand, Camel sind sehr schöne Farbtöne, doch da sie etwa bei Menschen mit helleren Haaren zu nahe an die Haarfarbe kommen, verschwimmt die ganze Person zu einer konturlosen Masse. Es braucht Partner und dann funktioniert es auch bei Beige und Grau. Oder man greift zu anderen Farben, je nachdem welches Image man haben will( siehe den letzten Text von mir). Der Kontrast zwischen Hell und Dunkel hilft ebenfalls dabei, Aufmerksamkeit zu erzeugen. Auch Schwarz muss nicht abwesend und morbid aussehen, sondern kann mit kräftigen Partnern einen Hauch von Mexico und Frieda Kahlo bekommen.

 

Bilder alle von Unsplash

5. MUT ZUM BESONDEREN ETWAS

 

Was willst Du wirklich? WER BIST DU WIRKLICH? Bist du so gekleidet wie die anderen? Warum? Frauen haben die Tendenz, die Erwartungen der anderen (auch was Aussehen betrifft) über ihre eigenen zu stellen und das verhindert den individuellen Ausdruck, den einzigartigen Look. Die besondere Ausstrahlung und ein tragfähiges und nachhaltiges Sichtbarwerden gelingt erst, wenn es aus uns selbst kommt. Wir sind unser eigenes Original. Wir haben unsere eigene Geschichte, unseren Charakter. Der individuelle Stil lässt sich enwickeln und ist nichts, was allen bekannten Stilikonen in die Wiege gelegt worden ist. Das durfte sich jede selbst erarbeiten. Oder-einfacher- man lässt sich von Menschen wie mir helfen.

 

WAS IST NUN DAS BESONDER ETWAS? Das kann der spezielle Schmuck aus fernen Ländern oder von der Schmuckdesignerin um die Ecke sein, der Wunsch nach mehr Farbe, den man stilvoll auslebt.  Vielleicht klappt das nicht so ganz zu Beginn, das Rot fühlt sich zu Beginn etwas zu laut an und der gewünschte Mustermix wirkt auf einmal aufdringlich. Oder man erkennt, dass bunte lustuge Farben in Ökomode oft billig und wenig nach Design aussehen. Sondern eben nach Öko. Doch nur Mut, gutes Stil lässt sich erlernen.

 

Die wichtigste Eigenschaft für Ausstrahlung, für Charisma und den Platz in der Mitte ist nicht das perfekte Äußere bis in die Haarspitzen, die perfekte Figur, sondern dass man sich uneingeschränkt mag. Dass man Risiken eingeht und Dinge ausprobiert. Man kann das auch vor aller Augen machen, ohne dass die Welt einstürzt. Wir müssen niemandem eine andere Person vorspielen.

 

Kleidung darf Raum einnehmen. Farben dürfen kräftig sein. Alle tragen Billigmode, nur Du hast immer schon Qualität und Klassiker gemocht? Dann lebe deinen Stil aus. Alle meinen, dass Frauen sexy und körperbetont gekleidet sein müssen, um schön zu sein, nur Du magst das nicht und willst als Mensch Position beziehen? Dann tue es! Wer sichtbar wird und sich aus der Deckung der Massenmode, dem erwartbaren Verhalten, herausbewegt, bezieht Position und wird sichtbar. Du bist keine Person mehr, die man einfach so wegschieben kann. Das mag anfangs ungewohnt sein, Aufmerksamkeit auf Dir zuspüren, doch mit der täglichen Übung gewöhnst Du Dich schnell daran.

 

 

 

6. BONUSPUNKT:

Sei deine beste Freundin

Dieser Punkt müsste die Nummer 1 sein. Du willst sichtbar werden, gehört werden? Ja?

 

FRAGE: Erlaubst du dir selbst sichtbar zu sein und Aufmerksamkeitzu bekommen- oder sitzt da die kleine Kritikerin auf der Schulter, die jeden deiner Schritte beobachtet und ungefragt kommentiert? "Das schaffst du ohnehin nicht, das kannst du nicht, das gehört sich nicht..."  Es gibt ein Buch, das ich uneingeschränkt empfehle und wie Du anhand seines gebrauchten Zustands siehst, habe ich es immer wieder in der Hand und lese darin :-)

"Mich übersieht keiner mehr" der deutschen Psychologin Eva Wlodarek  ist ein kompaktes Taschenbuch, das nicht nur angelernte Glaubenssätze entlarvt, sondern bis in das Jetzt höchst wirkungsvolle Anleitungen gibt, wie man Begeisterung entwickelt, Klarheit, Ecken und Kanten, Stil und dem demotivierenden Kritiker im Ohr eine zweite positive Stimme entgegensetzt.  Eva Wlodarek, Mich übersieht keiner mehr, Fischer Taschenbuch Verlag

 

Hier setze ich einen Punkt. Wie geht es Dir mit diesem Thema? Wann magst Du in das Rampenlicht und Dich dabei großartig fühlen und aussehen? Wann magst Du Deinen Wert vermitteln, so wie Du ihn willst? Was wartet in Dir drin, das Deine Umgebung endlich sehen darf?  Du willst die Abkürzung , um ohne Getöse aber mit viel Freude sichtbar und relevant werden? Schreibe mir eine Nachricht. office@fraujonason.com